Passgenaue Ernährung: Erkennen was einem gut tut

Samstag, 9. Januar 2016, 17:47 | Kommentare deaktiviert für Passgenaue Ernährung: Erkennen was einem gut tut

Eine individuelle, auf Ihre jeweiligen Konstitution und Lebensweise abgestimmte Ernährungsberatung ist ein entscheidender Schlüssel zum Heilerfolg bei ernährungsbedingten Krankheiten. Die Idee, dass alle Menschen eine identische Ernährung brauchen ist widerlegt. Was für den einen gesund ist, kann den anderen sogar schaden. weiterlesen » »

FODMAPs

Donnerstag, 11. August 2016, 7:27 | 0

Das Akronym FODMAP kommt aus dem Englischen und ist eine Abkürzung für fermentierbare Oligo-, Di- und Monosaccharide sowie Polyole (engl. fermentable oligo-, di- and monosacharides and polyols).

Der Begriff FODMAP beschreibt eine Gruppe von kurzkettigen Kohlenhydraten und sogenannten Zuckeralkoholen, die fermentierbar (vergärbar) sind. Das bedeutet, das Nahrungsbestandteile mithilfe von Enzymen zersetzt werden, die von Darmbakterien stammen. Die unter dem Begriff FODMAP zusammengefassten Nahrungsbestandteile kommen in der täglichen Ernährung entweder natürlich  vor oder werden bei der Lebensmittelherstellung zugesetzt. FODMAPs sind nicht giftig oder gefährlich, sie können aber an der Entstehung von Verdauungsbeschwerden beteiligt sein.

Eine Gruppe von Ärzten und Ernährungswissenschaftlern aus Australien hatte 2005 die Hypothese aufgestellt, dass bei Patienten mit entzündlichen Darmerkrankungen die in der Nahrung enthaltenen FODMAPs, für die Verschlimmerung  von Verdauungsbeschwerden verantwortlich sein könnte. Dieser Hypothese lagen sowohl eigene Beobachtungen, als auch Auswertungen vieler Ernährungsprotokolle von Patienten mit eben diesen entzündlichen Darmerkrankungen zugrunde. In den Ernährungsprotokollen wurde erkannt, dass die Patienten ein Übermaß an FODMAP-reichen Nahrungsmitteln zu sich nahmen und diese Beobachtung bildete die Grundlage für die FODMAP-Hypothese.

Was wirken FODMAPs im Darm?

Die FODMAPs sind eine bunte Gruppe von Nahrungsbestandteilen. Verdauungstechnisch        haben die FODMAPs drei wesentliche Gemeinsamkeiten:

Aufnahme im Dünndarm ist erschwert oder unmöglich

FODMAPs werden im Dünndarm nicht bzw. kaum aufgenommen. Dafür gibt es zahlreiche Ursachen:

  • entweder sind die Moleküle zu groß, um die Darmwand zu passieren, dies trifft z. B. für die Polpyole zu, oder
  • die Transportkapazitäten durch die Darmwand sind begrenzt, dies trifft z. B. für die Fruktose zu, oder
  • die Enzymaktivität, die notwendig ist, um einen Transport durch die Darmwand zu ermöglichen, ist limitiert, dies trifft z. B. auf die Laktose zu, oder eine entsprechende Enzymaktivität gibt es nicht, dies trifft z. B. für die Fruktane und die Galaktane zu.

Hohe Wasserbindungskapazität

Die FODMAPs sind sehr kleine Moleküle und können so sehr viel Wasser binden (sehr hohe Wasserbindungskapazität). Dies führt dazu, dass sich Flüssigkeit im Darm ansammelt und dies wiederum führt zu einer erhöhten Transportgeschwindigkeit im Darm mit häufigeren Stuhlgängen und weicherem Stuhl, bis hin zu Durchfall.

Schnelle Vergärung

Alle FODMAPs werden durch Bakterien schnell vergärt. Wie schnell die bakterielle Vergärung abläuft, hängt von der Länge der Kohlenhydratketten ab. Die FODMAPs sind allesamt kurzkettig, werden daher schnell vergärt und führen dadurch schnell zu Symptomen.

Ketogene Ernährung bei Krebs

Mittwoch, 3. Februar 2016, 18:11 | Kommentare deaktiviert für Ketogene Ernährung bei Krebs

Derzeit wird im Rahmen der „ERGO“-Studie an der Neurologischen Universität Frankfurt die Wirksamkeit einer ketogenen Diät (stark kohlenhydratreduziert, hoher Öl- und Proteinanteil) bei Tumoren untersucht. weiterlesen » »

Ernährung bei Rheuma

Dienstag, 2. Dezember 2014, 17:28 | 1

Bei Rheuma hilft eine Ernährungsumstellung in der Regel immer, das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen sowie die Schmerzen und den Einsatz von Medikamenten zu reduzieren.
Eine Ernährungsumstellung kann eine wichtige Unterstützung der Therapie sein. Verschiedene Inhaltsstoffe von Lebensmitteln können dazu beitragen, dass Entzündungen im Körper entweder gefördert oder gehemmt werden. Die entzündungsfördernden Inhaltsstoffe sollten gemieden und hemmende Substanzen bevorzugt werden! weiterlesen » »

Ernährung bei Gicht

Mittwoch, 18. September 2013, 18:11 | Kommentare deaktiviert für Ernährung bei Gicht

Menschen mit erhöhten Harnsäurewerten oder Gicht sollten die Nahrungspurine reduzieren oder meiden. Nahrungspurine werden im menschlichen Körper zu Harnsäure abgebaut. Deshalb empfehlen die Beratungsstandards der DGE bei Gicht eine streng purinarme Kost mit maximal 300 mg Harnsäure pro Tag oder eine purinarmen Kost mit max. 500 mg Harnsäure pro Tag. In den meisten Fällen ist letztere ausreichend. weiterlesen » »

Reizdarm

Donnerstag, 18. April 2013, 18:12 | Kommentare deaktiviert für Reizdarm

Das Reizdarmsyndrom, abgekürzt RDS oder auch nur Reizdarm genannt, ist eine schwer greifbare Krankheit. Sie wird auch als Funktionsstörung des Verdauungsstrakt ohne Befund bezeichnet. Meistens bestehen über Wochen bis Jahre schmerzvolle Beschwerden im Darmbereich. Krankhafte Veränderungen an Magen und Darm lassen sich in der Regel nicht finden. In Industrienationen haben etwa 15 – 25 Prozent der Menschen ein Reizdarmsyndrom. Frauen sind doppelt so häufig betroffen wie Männer. Etwa 40 % aller Reizdarm-Patienten sind zwischen 35 bis 50 Jahre alt und 50 % sind jünger als 35 Jahre. Auffällig ist, dass die Zahl der Menschen weltweit steigt, die unter RDS leidet. weiterlesen » »

Was bedeutet eigentlich Ernährungsberatung?

Dienstag, 8. Januar 2013, 18:04 | Kommentare deaktiviert für Was bedeutet eigentlich Ernährungsberatung?

Der Begriff Ernährungsberatung wird für unterschiedliche Beratungen und Therapien verwendet. Ernährungsberatung wendet sich in erster Linie an gesunde Menschen in Form eines Dialoges zwischen Ratsuchenden und Berater. Ernährungsberatung bietet allgemeine Informationen und Entscheidungshilfen zu Fragen des Essverhaltens, des Verbraucherschutzes, zur Auswahl von Lebensmitteln sowie Informationen zu gesundheitlichen Risikofaktoren.

Ernährungstherapie verfolgt ein individuelles Therapieziel und wendet sich an Kranke. Sie setzt eine längerfristige und persönliche Betreuung des Patienten bzw. Klienten voraus und darf nur von Berufsgruppen wie Diätassistenten, Oecotrophologen und Ernährungsmedizinern ausgeübt werden.

Traditionelle chinesische Medizin (TCM)

Montag, 12. November 2012, 18:08 | 1

Unser westliches Denken unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht von der östlichen Denkweise. Auch was die Medizin und Ernährung betrifft. So entwickelten beide Kulturen in ihrer Geschichte medizinische Traditionen von nahezu gegensätzlicher Herangehensweise. Unsere westliche Medizin identifiziert eine Krankheit mit dem befallenen Organ. Dementsprechend wird dann meistens ein organbezogenes Medikament eingesetzt. Der Mensch steht bei dieser organbezogenen Sichtweise weniger im Mittelpunkt. weiterlesen » »